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Frauen verstehen etwas vom Kaffeetrinken und vom fairen Handel.

Mit unserem eigenen, fair gehandelten und biologisch angebauten Spitzenkaffee verstärken wir jetzt unser Engagement für die EINE WELT und die Erhaltung  der Schöpfung. Wir wollen noch mehr Frauen – und Männer! – vom guten Geschmack der guten Sache überzeugen.

Unterstützen auch Sie unser Projekt – kaufen, trinken und genießen Sie den kfd-Kaffee.

 Als beliebtes Geschenk für viele Anlässe bietet sich der kfd-Kaffee auch  zusammen mit der passenden kfd-Tasse an.

 

Hier geht es nicht um Masse,

der Faire kfd-Kaffee ist einfach klasse.

 

Erhältlich bei Marita Wältermann (Tel. 9143) und in folgenden Bäckereien:

B.Zimmermeier                                  K. Hälker

Hammer Straße 15                            Mühlenstraße 20

48317 Drensteinfurt                           48317 Drensteinfurt

 

Weiterführende Links:
www.kfd.de
www.el-puente.de

 

Kommunionkleiderbörse

Das langjährige Projekt: Kommunionkleider Börse wird ab 2006 von der  kfd Frauengruppe „ mittendrin“ gestaltet.

Gut erhaltene Kleidung für den festlichen Tag der ersten heiligen Kommunion wird von den Frauen, im Alten Pfarrhaus, angenommen und weiter verkauft.

Mit 20% des Erlöses werden jährlich wechselnde soziale Einrichtungen gefördert.

Die Caritas Drensteinfurt und der Sozialdienst katholischer Frauen (SFK) in Ahlen konnten sich in 2010 jeder über 110,00 € freuen.

Nähere Infos zu diesem Projekt erhalten Sie bei: Barbara Frank  Tel. 02508/ 994148 

 

 

Singekreis der kfd

Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum! ( Friedrich Nietzsche)

Singen mit den Bewohnern im Altenheim. 

 

„Oh du fröhliche „ klang es deshalb, zum Ende der Weihnachnachtszeit  noch einmal durch die Räumlichkeiten des St. Marienstift im Malteserheim. Die weiße Winterlandschaft und die verbliebenen Weihnachtssterne am Fenster, ließen den schon fehlenden Tannenbaum sehr schnell vergessen. Der  Singekreis der Katholischen Frauengemeinschaft St. Regina, unter der Leitung von Gertrud Bennemann, begleitet am Keyboard von Gerd Andreas Gunnemann, erfreuten die 40 Bewohner des Marienstiftes, mit zahlreichen bekannten Liedern zum Mitsingen, Summen oder Zuhören.  Die Senioren genossen die Stunden der  Erinnerungen und bedankten sich über die bunte Auswahl der altbekannten Lieder. Paula Dieckmann rundete den gemütlichen Nachmittag ab und verwöhnte alle Teilnehmer mit heißem Punsch und Plätzchen.  Die kfd Frauen, die mittlerweile von kräftigen Männerstimmen unterstützt werden, gestalten diesen Nachmittag seit 2005 zweimal jährlich. Bei dem nächste Termin dieser  Gruppe erklingen Frühlingslieder, dann heißt es: „ Der Mai ist gekommen“.

 

 

 

 

 

“Treffpunkt Kaffeeklatsch”

 

Rechtzeitig zum ersten Advent hatte die kfd St. Regina erstmalig zu einem gemütlichen  „ Kafffeklatsch“ in die Cafeteria des Malteserstiftes St. Marien eingeladen.

Auf Initiative von Bärbel Johnen und mit Hilfe von Lisa Struckamp, die ihre frühere Erfahrung mit einbrachte, fanden sich schnell sechs weiter kfd Frauen die alle mit großer Freude und Begeisterung planten und auch selber backten. Mit viel Liebe dekoriert, erstrahlten die ca 60 Plätze, die fast alle ständig besetzt waren, im gemütlichen Kerzenschein. Schon frühzeitig kamen am gestrigen Nachmittag etliche Hausbewohner, auch mit ihren Gästen und Besuchern zum „Kaffeeklatsch“. Selbstverständlich fehlten nicht die Nachbarn die sich über den neuen „Treffpunkt „ im Marienstift  bei einer guten Tasse Kaffee; und auf nette Gesprächen freuten. Hier trafen sich ehemalige Nachbarn, Spaziergänger oder auch neue Hausbewohner und genossen sichtlich diese freundliche Atmosphäre und das lebendige Miteinander der Generationen.

Bei der Auswahl der vielen selbst hergestellten, leckeren Kuchen, Torten, Plätzchen oder Stollen hatte so manch einer die Qual der Wahl. Zur geistigen Nahrung hatten die kfd Frauen für ihre Gäste Segenswünsche vorbereitet, die sehr gerne mitgenommen wurden.

Sehr herzlich bedankten sich die Besucher und freuten sich mit den Initiatoren über den guten Zuspruch und den gelungen Nachmittag.

Die kfd Frauen bieten diesen „Kaffeeklatsch“ jetzt für alle Interessierten, an jedem letzten Sonntag im Monat an.  Auch am zweiten Weihnachtstag heißt es darum erneut: Wir treffen uns wieder bei Kaffee und Kuchen, diesmal zum Festtags- Kaffeeklatsch.

 


Die Verantwortlichen kfd Frauen des „ Kaffeeklatsches“  Maria Schmidt, Marion Köning, Gaby Möllers, Bärbel Johnen, Brunhilde Müller, Lisa Strukamp, Birgit Volkmar und Ursula Eichmann.

 

 

 

 

 

 

 

Das kfd Kaffee Team unter der Regie von Frau Bärbel Johnen, beschloss dass der Erlös dieser Nachmittage den Bewohnern des Marienstiftes zu Gute kommt, um Abwechslung oder kleine Extra Angebote zu ermöglichen. Passend zum Frühlingsanfang am Montagnachmittag erlebten aus diesem Grunde die Bewohner der Stationen < Lambertus und Pankratius > einen unterhaltsamen Ausflug in die Märchenwelt.

Mit  Frau Mechthild Heilenkötter wurde eine kompetente und  fantasievolle Märchenerzählerin eingeladen, die ihre Zuhörer bald  mit auf die Reise in eine Welt der Könige, der Feen und der Prinzessinnen nahm. Gebannt lauschten alle ihren Texten und erkannten zum Beispiel das bekannte Märchen der „Gänseliesel“ oder freuten sich über das moderne Märchen „der kleine Tag“, der etwas ganz besonderes werden wollte. Wer Frau Heilenkötter noch erleben möchte, hat an den nächsten beiden Montagnachmittagen die Gelegenheit dazu. Dann heißt es wieder; und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute!

 

Verwöhn-Programm von der kfd           Marienstiftbewohner genießen Aromapflege

Dass aus dem monatlichen "Kaffeeklatsch" mal soziale Projekte finanziert werden könnten, hatte in der vergangenen Adventszeit noch keiner geahnt, berichtet Bärbel Johnen, aus dem Leitungsteam der kfd St. Regina. An jedem letzten Sonntag im Monat kommen die Frauen der katholischen Frauengemeinschaft in der Cafeteria des Malteserstifts St. Marien zusammen, um gemeinsam mit den Bewohnern selbstgebackenen Kuchen und leckere Torten zu genießen. Mit den gespendeten Backwerken sorgen zwölf ehrenamtliche Frauen begeistert für die Bewirtung und eine gemütliche Atmosphäre.

Das kfd Kaffeeteam unter der Regie von Bärbel Johnen beschloss, den Erlös dieser Nachmittage den Bewohnern des Marienstiftes zu Gute kommen zu lassen, um abwechslungsreiche Aktionen und kleine extra Angebote zu ermöglichen.

Eine solche Aktion umfasst jetzt, ab Freitag, 21. Oktober, die Verwöhnung der Marienstift Bewohner mit einer Aromapflege. Dabei bietet das Kaffeeklatsch-Team passend zur ungemütlichen Jahreszeit "Streicheleinheiten für Kürper und Seele". Die Pädagogin und Krankenschwester Eva Maria Anslinger, die speziell in der Aromapflege ausgebildet ist, wird interessierte Bewohner ab 15.30 Uhr mit duftenden Pflegeölen massieren.

Über Duft, Hautkontakt, Berührung und persönliche Zuwendung sollen Körper, Geist und Seele in Einklang gebracht werden. Im psychischen Bereich werde außerdem das emotionale Wohlbefinden positiv beeinflusst. In Absprache mit der Hausleitung, Jeannette Möllmann, wurde von den kfd Frauen eine kleine Wohlfühloase liebevoll eingerichtet. Über mehrere Termine verteilt sollen alle interessierten Bewohner in den Genuss einer solchen Behandlung kommen. Mit helfenden Händen möchten die kfd Frauen den Bewohnern Freude und Wohlbefinden bringen und sie auf ihrem Lebensweg nicht vergessen. Dies ist nicht die erste, vom "Kaffeeklatsch" finanzierte Aktion für die Bewohner des Marienstifts. Erst im Frühljahr konnten die Bewohner mit einer Märchenerzählerin unterhaltsame Stunden erleben. Ebenso in guter Erinnerung geblieben, ist der musikalische Nachmittag im Sommer, mit einem Alleinunterhalter, der mit bekannten Melodien viel Freude bereitete.  Im Rahmen der diesjährigen kfd Aktionswoche unter dem Motto "Dafür stehen wir", bei der ehrenamtlich besonders engagierte Personen oder Projekte vorgestellt werden sollen, ist der Stewwerter "Kaffeklatsch" jetzt das Aushängeschild der St. Regina Frauengemeinschaft.

Quelle: Westfälischer Anzeiger

 

Der neue Ambo

                    ein kfd Geschenk - von Generationen - für Generationen

 

Am 12. März 2008 wurde die Pfarrkirche St. Regina nach erfolgter Renovierung, in einem feierlichen Gottesdienst durch den Weihbischof Dr. Franz - Josef Overbeck, erneut geweiht. Der schon geplante Ambo sollte, um sich architektonisch anzupassen, zu einem späteren Zeitpunkt erneuert werden. Viele Drensteinfurter Bürger beteiligten sich mit kleinen und großen Spenden an der notwendigen Verschönerung ihrer Pfarrkirche. So auch die Frauen der kfd St. Regina. Schon beizeiten wurde in den kfd Gottesdiensten kollektiert oder auf dem Elisabethkaffee gesammelt. Mit diesen und den Erlösen aus den Pfarrfamilienfesten konnte dadurch an den Kirchenvorstand insgesamt ein Betrag von 2.247,58€  weitergeleitet werden. Außerdem beschloss das Leitungsteam, die Kosten des neuen Ambo`s,  zu übernehmen.

In der Messfeier am 08.02.2009 wurde das neue Lesepult den Gläubigen vorgestellt. Im Altarraum der St. Regina Kirche vollendet dieser Ambo das harmonische Gesamtbild des klassizistischen Kirchenraumes. Im  Advents - Pfarrbrief 2008 schreibt Pastor Matthias Hembrock: „Die Schönheit des historischen Kirchenraumes erzählt von der Herrlichkeit Gottes“.  

Dieser Aussage schließt sich das kfd Team an und wünscht, das vom Ambo gesprochene Wort Gottes, möge die Gläubigen erreichen und berühren.

 

Projekt Caraveli  

Der peruanische Bischof , Juan Carlos Vera Plasencia vom Orden der Hiltruper Missionare, in der Prälatur Caraveli, bat seinen ehemaligen Lehrer Franz Anstett , ihm bei seiner Aufgabe als Generalvikar zur Seite zu stehen. Bis zum Frühjahr 2006 war Franz Anstett Diözesanpräses der Katholischen  Frauengemeinschaft Deutschland und Pfarrer der Gemeinde St. Agatha in Münster. Den Drensteinfurter kfd Frauen ist Pastor Anstett bekannt durch seine Besuche auf dem Elisabeth Kaffee, der gemeinsamen Messfeier und ganz besonders durch die Einkehrtage 2006 in Gehrden.

Die Bitte von Pastor Anstett an die Pfarrgemeinden, den Aufbau einer Seelsorge in den peruanischen Anden finanziell zu unterstützen, wurde von Pastor Matthias Hembrock auch an die kfd weitergereicht. Für einen Zeitraum von drei Jahren, ab 2006, fördert die kfd St. Regina das Projekt Caraveli, mit jährlich 500,00€.

Von seinem Peru Aufenthalt und Gast von Generalvikar Franz Anstett berichtete Pfarrer Clemens Röer anschaulich in der Mitarbeiterrunde am 15.November 2007. Mit Hilfe der kfd Gruppen im Bistum Münster, ist es unter anderem gelungen, in dem 3000 Meter hoch gelegen  Bergdorf Incuyo, ein medizinisches Zentrum mit einer Apotheke einzurichten. Die Bewohner der umliegenden Dörfer nehmen weite Wege in Kauf um sich dort behandeln zu lassen. „Es tut gut zu sehen, dass mit Hilfen aus dem Bistum Münster, viel erreicht werden kann“, sagt Pfarrer Röer.

Im Februar 2008 erhielt die kfd freundliche Zeilen mit lieben Grüßen und Wünschen von Generalvikar Franz Anstett, aus Südamerika.

 

   

Einkehrtage in Gehrden mit Pastor Anstett

 

Einkehrtage in Gehrden mit Pastor Anstett

Im Dezember 2009 hat die kfd St. Regina Weihnachtsgrüße von Pastor Franz Anstett aus Peru erhalten. "Wir haben das weitergeführt, was sich bewährt hat", schrieb er über das Hilfsprojekt in der Prälatur Caraveli. Familien seien mit Schulheften und Kleidung unterstützt worden, Schulküchen gefördert. Ein Vorschulbereich wurde aufgebaut, und in abgelegenen Dörfern wird der Aufbau des Computerbereiches unterstützt. Zahnarztkampagnen und Aktionen für die Gesundheit von Frauen kamen hinzu.

Anstett schreibt, er sei viel für Taufen, Erstkommunionen und Firmungen unterwegs. "Oft müssen die drei Sakramente zusammen gespendet werden weil wir mit den wenigen Pristern  nur selten die Dörfer besuchen können".  Der Geistliche dankt der kfd für ihre Unterstützung. "In Peru gibt es den Brauch, in den Weihnachtstagen vor der Krippe, vor dem Jesuskind, zu tanzen", erklärt er. "Der Junge auf dem Bild schlägt sein Tamburin. Hoffentlich hört Ihr es auch in Deutschland, denn es soll ein kleiner Advents- und Weihnachtsgruß sein für alle, die sich mit uns und unserer Arbeit verbunden fühlen." 

Feliz Navida 2009 = Frohe Weihnachten

Die Tamburin Klänge haben wohl Drensteinfurt erreicht. Die kfd Frauen reagierten mit einer spontanen Sammlung und konnten zum Fest 191,70 € an das Hilfsprojekt Caravele überweisen.

 

Isabelle von Looz berichtet über ihr freiwilliges soziales Jahr

in Oswiecim (Auschwitz).

Die kfd-St. Regina hatte in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten Michaela Lenz am vergangenen Donnerstag Isabelle von Looz eingeladen, um über ihr soziales Jahr in Oswiecim, zu Deutsch Auschwitz zu berichten.

Begonnen hat alles mit einem Schulausflug der Realschule St. Martin aus Sendenhorst nach Oswiecim an dem Isabelle von Looz 2002 teilnahm. Tief beeindruckt von dem Gesehenen und Erlebten während dieser Fahrt reifte in der damals 15-Jährigen der Wunsch, noch einmal dort hin zu reisen. Nachdem der Schulabschluss geschafft war, folgten das Fachabitur und eine Berufsausbildung. Nach der Berufsausbildung stand für Isabelle von Looz fest, dass ihre berufliche Zukunft mehr im sozialen Bereich liegt. Zwischenzeitlich hatte sich die junge Drensteinfurterin intensiv mit der Zeit des Nationalsozialismus und den Verbrechen in den KZs auseinandergesetzt. Isabelle von Looz beschloss, sich für ein freiwilliges soziales Jahr in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Oswiecim / Auschwitz zu bewerben. Die Idee der Internationalen Begegnungsstätte beinhaltet: Ein Ort der Begegnung von Leuten unterschiedlicher Nationalitäten, Kulturen und Konfessionen, pädagogische Begleitung und Betreuung, Plattform der Verarbeitung, deutsch-polnische Zusammenführung und ein Zeichen setzen für die Versöhnung.

Niemand, der diese lebhafte Jugendliche kannte, glaubte ernsthaft daran, dass sie es ernst mit ihrer Bewerbung meinen würde. Am vergangenen Donnerstag berichtete Isabelle von Looz fesselnd und eindrucksvoll von ihrem Einsatz in Polen. Schon mit der Bewerbung waren einige Hürden zu nehmen. Ein langer Fragebogen musste ausgefüllt werden, Referenzschreiben von Freunden, Familie und ihrem ehemaligen Vorgesetzten konnte Isabelle ihrer Bewerbung hinzufügen. Nach spannungsgeladenem Warten kam dann die Einladung zu einem dreitägigen Auswahlseminar nach Berlin. Mit ihrer natürlichen und offenen Art überzeugte Isabelle von Looz bei diesem Auswahlseminar und erhielt die „Fahrkarte“ nach Polen. Zuvor war jedoch noch ein zehntägiges Vorbereitungsseminar zu absolvieren. In Hirschlucht bei Berlin trafen 140 Freiwillige aus 13 verschiedenen Ländern zu Workshops, Kontakte knüpfen und Länderkunde zusammen. Hier war Isabelle von Looz zum ersten Mal entmutigt und es plagte sie Heimweh. Sie kämpfte dagegen an und saß nach dem Vorbereitungsseminar im Zug nach Polen und bereute es nicht. In Piekary bei Krakau folgten nun noch einmal fünf Orientierungstage. Hier standen ein Polnisch Sprachkurs, Kultur und Geschichte auf dem Programm. Bei der Unterbringung in einem zehner Zimmer lernte sich die Gruppe etwas näher kennen, bis es nach Oswiecim ging. Die Herzlichkeit ihrer dortigen Vermieterin und Gastmutter war beeindruckend und frei von jeglichen politischen Diskussionen. Isabelle von Looz hat sich dort sehr wohl gefühlt und berichtete von einem liebenswerten und schönen Polen.

Die Aufgabe von Isabelle von Looz in der Jugendbegegnungsstätte in Auschwitz war es, Besuchergruppen aus aller Welt zu betreuen. Besonders aus Deutschland und Israel kamen Gäste, um das Lager zu besichtigen, sich mit Zeitzeugen zu unterhalten und in Workshops ihre Eindrücke aufzuarbeiten. Ein Schlüsselerlebnis für die Drensteinfurterin war die Begegnung mit der Zeitzeugin Halina Birenbaum, der Autorin des Buches „Die Hoffnung stirbt zu letzt“. Auch die türkischenstämmigen Stadtteilmütter aus Berlin hinterließen einen bleibenden Eindruck. Auf die Frage, ob dieses Jahr in Auschwitz ihr Leben verändert habe, antwortete Isabelle: „Es ändert sich eigentlich alles. Ich bin sensibler geworden. Bei Themen wie Vorurteile und Ausgrenzung suche ich mehr und mehr die Diskussion.“

Dieser Vortrag wurde begleitet von einer Powerpointpräsentation „Auschwitz 1940 – 1945“ und einer beeindruckenden Bilderreihe „Auschwitz heute“. 

Das Polen nicht nur aus „Auschwitz“ besteht, zeigte Isabelle von Looz ein liebenswertes und schönes Reiseland Polen zum Schluss. 40 Besucherinnen und Besucher hatten sich an diesem Abend in der Alten Post eingefunden. Der Eintritt war frei, die Besucher spendeten jedoch freiwillig, so dass ein Betrag von insgesamt 150 € an die Organisation Aktion Sühnezeichen Friedensdienste überwiesen werden konnte.

 

       Weltgebetstag

Jedes Jahr  am ersten Freitag im März  feiern Frauen aller Konfessionen in über 170 Ländern den Weltgebetstag mit einem ökumenischen Gottesdienst  Das Anliegen der Frauen ist es, durch „informiertes Beten und betendes Handeln“ Zeichen der Solidarität zu setzen und so Not zu lindern. Die Liturgie der Ökumenischen Gottesdienste wird in jedem Jahr von christlichen Frauen aus einem anderen Land geschrieben. Am Freitag lernten die Drensteinfurter Frauen in der St. Regina Kirche, in einem Dia Vortrag, das Land Kamerun in seiner ganzen Vielfalt und Schönheit kennen. Gemäß der Idee Global denken – lokal handeln, erfuhren die Teilnehmerinnen viel über das Leben der Frauen auf dem anderen Kontinent, der auch bekannt ist unter dem Namen: „Afrika im Kleinen“.  Die in Kamerun lebende Künstlerin Reine Claire Nikombo stellte in ihrem farbenfrohen Titelbild, „ Lob den Ewigen“, unter anderem auch, die Fruchtbarkeit des Bodens sowie die Artenvielfalt der Pflanzen – und Tierwelt farbenfroh dar. In Wort und Gesang folgten alle Drensteinfurterinnen gemeinsam, dem Gebetsruf aus Kamerun: „Alles was Atem hat lobe Gott“! Angesteckt und bewegt von der Begeisterung afrikanischer Frauen zeigten die Drensteinfurter Frauen Solidarität und  Bereitschaft  mit einer großzügigen Spendenkollekte von 466,00€ das gegenwärtige Frauenprojekt helfend zu unterstützen. Ziel des diesjährigen Projektes ist in Kamerun die bergige Region Lebialem im Südwesten von Kamerun. Dort wird unter anderem in Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden, das Landwirtschafts- und Gesundheitsprogramm für Witwen und Kinder gefördert und somit Hilfe zur Selbsthilfe gegeben. 

Im letzten Jahr konnten aus den Kollekten des Weltgebetstages 128 Frauenprojekte in 48 Ländern von der Weltgebetstags Kommission  bewilligt und dabei fast 2,8 Millionen Euro verteilt werden.

Das Liturgie Team beider Drensteinfurter Kirchen lud nach dem Gottesdienst die Teilnehmerinnen, zu schmackhaften, landestypischen Speisen und Getränken ins Alte Pfarrhaus ein. Unbekannte Köstlichkeiten wie der Ananas Mango Fleischtopf, oder Gulasch in Erdnusssoße, Bananen Kokospudding ect. wurden von den Drensteinfurter Frauen des Vorbereitungsteams nach Original Rezepten aus Kamerun gekocht. Im vollbesetzten Pfarrhaus und in gemütlicher Runde lobten die 70 anwesenden Frauen das leckere Menü, dabei gab es wie immer viel zu erzählen. Im Anschluss boten die Frauen des Eine – Welt – Kreises St. Regina, ihre  Fair gehandelten Waren zum Kauf an.

 

 

   

Drensteinfurter Vorbereitungsteam:

Maria Bonnekoh, Mechthild Reitzke, Monika Berends, Annette Bussmann, Heidi Reimann, Anne Losinsky Christina Hellwig, Maria Korbeck,

 

Verköstigung der landestypische Küche im Alten Pfarrhaus