Filmfrühstück


Elisabethkaffee

Drensteinfurt – Der Elisabethkaffee der kfd ist jedes Jahr ein kleines Highlight. Er bietet den Frauen die Gelegenheit, sich bei einem Imbiss zu treffen und das Neueste aus der kfd zu erfahren. Am Dienstagabend waren zudem Jessie Spanke und Ingo Steuter zu Gast, die mit einer musikalischen Zeitreise durch die Jahrzehnte für beste Stimmung sorgten.

Die 120 Besucherinnen in der Aula der Teamschule dürften nach zweieinhalb Stunden abwechslungsreicher Unterhaltung hochzufrieden den Heimweg angetreten haben – das Leitungsteam hatte mit seinem Programm ins Schwarze getroffen.

Statt eines einfachen Reiseberichts über die Fahrt nach Polen und Litauen im August und September präsentierte Angelika Elkendorf erneut eine kabarettistische Einlage. Mit viel Humor erinnerte sie an die Kapriolen und Kuriositäten der Reise und brachte damit nicht nur die Mitgereisten, sondern alle Zuhörerinnen zum Lachen.

Birgit Pankok dankte allen Helferinnen, die mit ihrem Einsatz das umfangreiche Jahresprogramm überhaupt erst möglich machen. 

Auch 2026 wird abwechslungsreich: Neben Filmfrühstück und Elisabethkaffee ist ein geselliger Nachmittag für alle kfd-Frauen geplant. Im Februar nimmt Friederike Bronny Interessierte mit auf eine Reise nach Grönland – inklusive eines Blicks auf Donald Trumps besonderes Interesse an der Eiswelt.
Unter dem Stichwort Gesundheit werden drei Angebote vorbereitet: „Meditativer Tanz“, „Mit heiterer Gelassenheit durch den Alltag“ sowie eine Einführung in Qigong.
 

Die Ausflüge führen zur Mädchensitzung nach Köln, mit der „Jungen kfd“ ins Boulevardtheater Münster und mit den „Sonntagsfrauen“ sowie der kfd Rinkerode zum Gasometer Oberhausen. Eine Tagesfahrt führt nach Koblenz, die Wochenendradtour mit Elisabeth Leukert Anfang September startet in Laer.

Die kfd Drensteinfurt unterstützt außerdem ein neues Projekt im Rahmen von „Unser Leitbild in Aktion“. Die Organisation „Women for Women“ von Christina Schreiber hilft alleinstehenden Frauen in Kenia und Uganda, indem sie ihnen eine Milchkuh finanziert. Eine dieser Kühe wurde jetzt durch die kfd Drensteinfurt ermöglicht und an Alice Wangila übergeben – und weil der Spender den Namen aussuchen durfte, heißt sie nun Regina.

„Milch ist in Kenia ein wichtiges Grundnahrungsmittel“, erläuterte Birgit Pankok. Das erste Kalb der Kuh müsse an die Organisation weitergegeben werden, um eine weitere Frau in Not zu unterstützen. „So wird aus einer Kuh ein ganzer Stall voller Hoffnung“, erklärte sie. 

Für den musikalischen Teil war ursprünglich Bea Nyga vorgesehen. Wegen Krankheit musste sie absage, sodass das Team kurzfristig Ersatz finden musste. „Wir sind froh, dass wir die beliebte Drensteinfurter Sängerin Jessie Spanke und den Gitarristen Ingo Stelter gewinnen konnten“, freute sich Anke Schulte Huxel. Es hatte sich herausgestellt, dass Ingo Stelter auch mit Bea Nyga gekommen wäre.

„Ingo war sowieso eingeplant, und ich dachte: Das ist vor der Haustür, die kfd finde ich toll – also komme ich gern“, erklärte Jessie Spanke ihre spontane Zusage.
Ein Glück für die Gäste, denn die beiden Musiker erwiesen sich als harmonisches Duo, das das Publikum auf eine musikalische Reise von „Que Sera, Sera“ (1956) bis in die Neuzeit mitnahm. Nicht nur die Musikauswahl überzeugte – es war das Zusammenspiel aus unterhaltsamer Moderation, guter Laune und sympathischer Ausstrahlung, das so gut ankam. Auch das Mitsingen funktionierte bestens.
Ein besonderes Highlight war Stelter, der unter anderem Cliff Richards „Rote Lippen soll man küssen“, „Marmor, Stein und Eisen bricht“ von Drafi Deutscher sowie – zusammen mit Jessie Spanke als Uschi – „Im Wagen vor mir“ überzeugend coverte.

Text und einige Bilder Mechthild Wiesrecker