„Wir engagieren uns für gerechte, gewaltfreie und nachhaltige Lebens und Arbeitsbedingungen in der Einen Welt“, so steht es im Leitbild der kfd.
Leider gibt es in vielen Ländern keine Frauenverbände, die sich für die Belange und Rechte der Frauen einsetzen. Die Anliegen der Frauen sind oft von existenziellen Problemen wie Überleben, Hunger und Krieg überschattet. Sie benötigen Hilfe, und internationale Organisationen unterstützen auf unterschiedliche Weise.
Dem Leitbild ein Gesicht geben
Auch die kfd St. Regina stellt sich der Verantwortung. Wir wollen unserem Leitbild ein Gesicht geben und unterstützen in diesem Jahr eine alleinstehende Frau in Kenia. Deshalb haben wir Kontakt zur Organisation „women for women“ von Christina Schreiber aufgenommen, die mit ihrem Verein in Kenia und Uganda Frauen unterstützt, die alleinstehend sind.
„In vielen Ländern Afrikas leben verwitwete oder von ihren Männern verlassene Frauen mit ihren Kindern unter nahezu unvorstellbaren Verhältnissen. Ohne Einkommen und ohne Aussicht auf Arbeit, ohne soziales Netz und ohne die Möglichkeit das Schulgeld für die Kinder aufzubringen, leben sie praktisch von der Hand in den Mund. Unter ihnen sind auch viele Großmütter, die ihre Enkel zu versorgen haben, weil deren Mutter verstorben ist, und der Vater mit den Kindern nichts mehr zu tun haben will.“
Hilfe zur Selbsthilfe
„Women for Women hat es sich zum Ziel gesetzt, in Kenia und Uganda solchen in Not geratenen Frauen nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten. Mit der Bereitstellung einer Milchkuh wird ihnen der Start in eine solide Existenz ermöglich.“
Die Kenianerin Alice Wangila hat eine von uns gespendete Kuh erhalten. Diese hat 300 € gekostet.
Alice Wangila ist 65 Jahre alt und seit 1999 alleinstehend. Insgesamt hat sie 11 Kinder geboren. Heute muss sie noch ihre Enkel zum Teil mitversorgen. Sie bedankt sich sehr für unsere Spende und wünscht uns alles Gute und Gottes reichen Segen.
Warum eine Milchkuh?
„Eine Kuh ist bereits ab dem ersten Tag profitabel. Abgesehen von den Anschaffungskosten fallen nahezu keine weiteren Ausgaben an. Dabei werden ausschließlich sogenannte Local Cows angeschafft. Diese Kühe haben zwar eine geringere Milchleistung als typische Milchkühe, sind dafür jedoch bezüglich Haltung und Fütterung äußerst robust, pflegeleicht und anspruchslos. Sie kommen auch mit kargen Böden oder brachliegenden Feldern bestens zurecht.
Milch zählt neben Ugali, dem traditionellen Maisbrei, zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln in Kenia. Ein typisches Frühstück besteht aus einer großen Tasse Tee, die zu gleichen Teilen aus Milch und Schwarztee sowie reichlich Zucker zubereitet wird.“
Wir durften unserer Kuh einen Namen geben
– und wie sollte es anders sein – sie heißt
REGINA 😊
Kuhvervielfältigung
„Mit dem Erhalt einer Kuh verpflichtet sich die Frau diese nicht zu verkaufen und das erstgeborene Kalb, bzw. den Jungbullen nach acht bis zehn Monaten an Women for Women Kenia zurückzugeben. Bis dahin bleibt die Kuh Eigentum von Women for Women. Erst dann gehört die Kuh der Frau selbst und damit selbstverständlich auch jeder weitere Nachwuchs.
Das erstgeborene Kälbchen gibt Women For Women an eine weitere bedürftige Frau. Jungbullen werden verkauft.“
Wenn Sie sich näher informieren wollen, schauen Sie sich doch einfach mal die Webseite www.womenforwomen.de an.
(Texte entnommen: www.womenforwomen.de)