Kfd Drensteinfurt auf Shopping Tour in Arnsberg
Letzten Samstag machte das Wetter Lust auf Frühling und frische Sommergarderobe. Eine ideale Voraussetzung für 39 gut gelaunte Frauen, mit dem Bus zur Modenschau in das Stammhaus Cruse nach Arnsberg zu fahren. Nach einer kurzweiligen Busfahrt wurden wir von den freundlichen Mitarbeiterinnen in Empfang genommen, die uns direkt mit einem Glas Sekt begrüßten. Es wurde ein gemeinsames Foto mit der Verantwortlichen Frau Otte gemacht, bei dem Angelika Elkendorf sich mit Blumen für die tolle Organisation bedankte. Frau Otte begleitet die Modenschauen schon von Anfang an und ließ sich das auch nach ihrem Renteneintritt nicht nehmen.
Unsere 6 „kfd eigenen“ Models führten ihre verschiedenen Outfits mit viel Schwung und Spaß vor, was die Frauen schnell zum eigenen Anprobieren animierte. Nach einer Stärkung mit Kaffee und leckeren Kuchen – vom Modehaus spendiert – konnte 2 Stunden nach Lust und Laune mit toller Beratung durch die Mitarbeiter gestöbert und anprobiert werden. Die Stimmung war super und die Frauen bestärkten sich gegenseitig bei der Kleiderwahl. Gegen 19 Uhr gab es im Landgasthof Hoffmann noch ein gemeinsames Abendessen, danach ging es zurück. Auf der Rückfahrt gab es nochmal regen Austausch über die Einkäufe und es wurde um eine baldige Wiederholung der Veranstaltung geben.
Bei einer Hitze, die wirklich nicht ohne war, machten sich am Donnerstag, den 25. Juni 35 Frauen der kfd St. Regina Drensteinfurt auf den Weg nach Wuppertal. Das Motto des Tages lautete klar: cool bleiben, auch wenn die Temperaturen das Gegenteil von angenehm waren. Und ehrlich? Nach dem, was sie dort erlebten, dürfte die Hitze schnell vergessen gewesen sein.
## Schwebebahn-Geschichte zum Anfassen
Zuerst ging es ins Schwebodrom – und hier wurde es gleich faszinierend. Die Ausstellung „Schwebebahn durch die Zeit" holte die Geschichte der Wuppertaler Hängebahn direkt vor die Nase der Besucherinnen: originale Sitze aus verschiedenen Jahrzehnten, der authentische Fahrstand von 1990 – und ein echtes Kunstwerk: eine Klembaustein-Schwebebahn mit über 150.000 Einzelteilen, die den kompletten Streckenverlauf abbildet.
Aber da war noch mehr. Die Projektionswelt des Lichtkünstlers Gregor Eisenmann entführte die Gruppe in die Geschichte der mobilen Fahrzeuge – vom 19. Jahrhundert bis heute. Sound, Licht und Farben zauberten dabei ein volles Sinneserlebnis auf die Wände. Und dann die virtuelle Zeitreise: mit Schwebebahnwagen 11 von 1900 ging es im Jahr 1929 zurück – eine 13,3 km lange Fahrt über Wuppertal mit dem ganzen Charme der Goldenen Zwanziger.
## Die echte Schwebebahn und gemeinsames Mittagessen
Nach all den Eindrücken folgte das Highlight für viele: eine richtige Fahrt mit der legendären Schwebebahn selbst. Danach stärkten sich die 35 Drensteinfurter Frauen bei einem gemeinsamen Mittagessen – eine wohlverdiente Pause nach diesem intensiven Programm.
## Kosmische Dimensionen im Visiodrom
Den krönenden Abschluss bildete der Besuch des Visiodrom Wuppertal mit seiner gigantischen Ausstellung im alten Gaskessel Heckinghausen. Hier thront Europas größte 360°-Leinwand – auf 6.500 Quadratmetern werfen 33 Hochleistungs-Projektoren kolossale, bewegte Bilder an alle Wände. Die Besucher sind dann nicht einfach nur dabei – sie sind mittendrin.
Die neue Show 2026 namens **„ORIGINS – Die Schönheit des Lebens"** ist dabei nicht irgendeine Schau. Sie ist eine multimediale Reise, die bei der Urknall-Explosion startet, über die Entstehung von Sternen führt und schließlich bei den ersten Ökosystemen landet. Gigantische kosmische Szenen und organische Formen, unterlegt mit kraftvoller Musik von Bach bis David Bowie – das ist Multimedia im großen Stil. Eine informative Vor-Ausstellung beschreibt die wissenschaftlichen Hintergründe, damit alle auch verstehen, was sie da gerade erleben.
## Der Ausblick: Skywalk und Kaffee-Genuss
Den Tag ausklingen lassen durfte man dann auf dem **Skywalk** – bei knapp 70 Metern Höhe mit herrlichem Ausblick über ganz Wuppertal. Und weil nach so viel Sightseeing einfach die Kraft wieder zurückkommen muss: Kaffee und Kuchen zum gemütlichen Ausklingen waren perfekt.
Für die Frauen aus St. Regina Drensteinfurt war es ein Tag voller Geschichte, Technik und kosmischer Wunder – und bewiesen haben sie damit auch: bei dieser Hitze kann man immer noch was erleben.